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Startseite Tourberichte Nienburger Inline-Skate-Night 2004 (17.07.2004)

Nienburger Inline-Skate-Night 2004 (17.07.2004)

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Es tut sich was im Raum Nienburg! Nachdem wir vor einiger Zeit an einer Tour in Bruchhausen-Vilsen teilnehmen konnten, luden jetzt auch noch die Nienburger zu einer Skate-Tour-Premiere ein. Intersport und Benjamin Michaelis (BM eventin’) zusammen mit der AOK und anderen Sponsoren haben das möglich gemacht.

 

Wir AWS-Skater - allesamt gut durchtrainiert :-D - trafen uns in Hassbergen um vorab die 10 km zum Veranstaltungsort zu skaten. Rüdiger war nach einer Pause (Termin, Termine...) endlich auch mal wieder dabei :-).

 


Start in Haßbergen: Uwe, Irmgard, Elke, Karin und Rüdiger

 

Total Klasse war, dass Jens noch kam – extra angereist aus Hannover!

Andreas, der an einer Zerrung im Knie laboriert, wollte es wissen und hat sich entschlossen, trotz unsicherer Diagnose und anhaltender Beschwerden, diese Tour ab Nienburg mitzuskaten.

Außerdem kam Kai dazu, und das obwohl er noch gar nicht gefrühstückt hatte ;-),  sowie Ramona in alter Frische :-)

 


Jens war auch da!

 

Rund 300 Skater waren schließlich zum Start für die 18 km Tour in der Nienburger Innenstadt versammelt.

So ein Nachtskaten haben wir AWS - Skater allerdings noch nicht erlebt !

Ungewöhnlich schon mal die Tatsache, dass ein „Disco-Mobil“ vorneweg für musikalische Untermalung (sprich: Dröhnung!) sorgte. Dieser besagte Buggy verließ  aus unerklärlichen Gründen irgendwann die Spitze, um mitten in der Skatermenge weiterzufahren. Warum dies??? Damit die Krankenwagen einen Einsatz fahren können!?

Dann die  Durchschnittsgeschwindigkeit von vielleicht 5 km/h: Die absolut langsamste Tour die ich jemals geskatet bin!  Für die Kinder, auch in großer Zahl vertreten,  wird es genau richtig gewesen sein – Kindergeburtstag kann nicht schöner sein! Schade aber, dass die Veranstalter es nicht regeln konnten, allen Leistungsgruppen gerecht zu werden! Wäre das Führungsfahrzeug der Polizei mit etwas höherer Geschwindigkeit gefahren, wären auch wir (und die vielen anderen erwachsenen Freizeitskater) ins Rollen gekommen... .

Selbstverständlich ist das Skaten immer potentiell gefährlich und auch für noch so sichere Skater sind Stürze nicht auszuschließen. Hier habe ich aber mehrere Ordner ohne Helm skaten sehen! Desweiteren habe ich persönlich das unverantwortliche Verhalten einer dieser Ordner zu spüren bekommen: Weil ich kurzfristig die linke Spur überfahren hatte, wurde ich von der übermotivierten Person auf die rechte Seite zurückgeschubst und habe dabei auch noch eine andere Skaterin gerempelt. Das geht nicht!

Weil wir die meiste Zeit in sehr langsamer Geschwindigkeit skateten vermutete ich die Veranstalter wollten es bei dieser Premiere langsamer angehen lassen, um sicheres Fahren zu ermöglichen.  Aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn es kam krass anders: Eine Abfahrt die auch für geübte Skater eine Herausforderung bot. Von 5 km/h auf 30 km/h!  Für Personen die überhaupt nicht in der Lage waren zwischendurch durch Bremsen Geschwindigkeit herauszunehmen noch schneller. Ich hatte wirklich etwas Angst, dass ich über gestürzte Kiddis springen muss oder dass mir ungeübte Skater von hinten in die Rollen fahren. So bin ich dann vorsichtig ganz rechts die Abfahrt herunter ständig mit Schulterblick was von hinten kommt. Leider musste ich mit ansehen wie c.a. 50 m hinter mir mehrere Skater zu Fall kamen. Unten angekommen hörte ich dann auch die Sirenen des Krankenwagens. Zum Glück habe ich hinterher durch die Lokalpresse erfahren, dass keine schweren Verletzungen vorlagen.

Nach zwei Stunden waren die 18 km dann endlich zurückgelegt.

Praktischerweise konnten wir  in Hassbergen unseren Kram (Schuhe etc.) den wir nach der Tour benötigten bei Andreas im Kofferraum verstauen. Also hieß es umziehen und zur Party.

 


Ja wo hat Uwe denn wohl seine Skates gelassen?

 


Fröhlich ging es zur Party...

 

Schön , dass sich uns nun die Gelegenheit bot den Tag gesellig ausklingen zu lassen. Hier hat der Veranstalter bei mir auf der Bewertungsskala wieder ein paar Punkte gut gemacht. Elke hat sogar noch einen ordentlichen Preis bei der Verlosung abgeräumt :-)

 


...wo wir dann den Tag gemütlich ausklingen lassen haben.

 

Fazit: Wir waren verstimmt und  uns einig, dass wir unter solchen Bedingungen beim nächsten Mal nicht wieder teilnehmen wollen. Aber es ist schließlich nicht auszuschließen, dass aus den Fehlern gelernt wird.  Sollte dies eintreffen: Gerne wieder :-)

Irmgard Meyer-Heemsoth

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Juni 2008 um 06:17 Uhr  

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