Das wir wirklich schöne und gute Strecken mit einigen Sehenswürdigkeiten und sehr schöner Landschaft zum Skaten hier in der Gegend haben, konnten wir am Sonntag auch wieder einmal anderen Skatern zeigen.
Bereits im kalten Frühjahr in diesem Jahr haben wir für diese Tour immer mal wieder Teilstücke abgeskatet und abgeradelt und konnten diese so mehr und mehr verfeinern. Mittlerweile ist daraus eine wirklich klasse, knapp 64 km (reine Skatestrecke) lange Inlineskate-Tour geworden, die es durchaus mit anderen "großen" Touren aufnehmen kann.

Astrid führt die Truppe mit Start von Drakenburg an.
Dahinter Michael, Ronny und Carsten.
Um 9:00 Uhr starteten die ersten Skater aus der Gegend um Nienburg zusammen in Drakenburg und holten uns, den Rest, um 9:30 Uhr in Haßbergen ab. Dieser zweite Startpunkt war für die Skater aus der Verdener Gegend schneller zu erreichen. Wie bei uns üblich, trägt jeder die anfallenden Kosten (Fähre, Zug, Verpflegung, ...) für sich selbst und skatet auf eigene Gefahr. Olga, die leider gesundheitlich noch nicht mitskaten konnte, hatte sich bereit erklärt, den Besenwagen für die Tour zu fahren. Da es morgens kalt war und Mittags sehr warm, nutzen wir diesen Gepäck- und Getränkeservice sehr gern.

Skaten über die Weser: Die Fähre in Schweringen...
Kurz vor 10:00 Uhr erreichten wir die Fähre in Schweringen, die gerade ihren Dienst für diesen Tag antrat. Für 0,50 EUR konnten wir so "über die Weser skaten" und bekamen einen Bilderservice gratis dazu ;)

...mit Fotoservice an Bord für uns:
Horst, Andreas, Ronny, Michael, Astrid, Katja, Elke und Carsten
Insgesamt waren wir 8 Skater vom Inlineteam des MTV Nienburg, den Inline-Hopplern aus Achim-Baden und uns Aller-Weser-Skatern. Es hätten durchaus mehr sein können für eine so schöne Tour, aber so ist das leider nun einmal...
Weiter ging es auf einem Teilstück des jährlichen 7 km Inlineskater Rennens in Schweringen nach Bücken. Vor dem Bücker Dom (wie er im Volksmund genannt wird) gab es die erste Pause. Weiter ging es in die Duddenhausener Berge, eigentlich eine "Schippe Sand" ;), mit einer super langen und schnellen Abfahrt nach Hoyahagen. Ok, hier waren wir etwas zu früh für die geplante Mittagspause beim Griechen und so ging es flott weiter durch Hoyahagen, Mallen über Stapelshorn nach Bruchhausen-Vilsen.

Typisch Aller-Weser-Skating:
Wo geskatet wird, muss auch ordentlich gegessen werden ;)
Hier legten wir, wie bei uns so üblich ;), ein ausgiebiges Mittagsmahl in der Bahnhofsgaststätte der Museumseisenbahn ein. Dieses war wirklich sehr gut und so verging die Zeit bis zur Abfahrt der Museumseisenbahn wie im Flug.

Michael und Ronny genießen die Zugfahrt...
Kurz vor 14:00 Uhr lösten wir rasch die Fahrkarten nach Asendorf im Bahnhof. Hier wollte man uns zunächst nicht glauben, dass wir nur eine "Hinfahrt" benötigen, aber dies ließ sich schnell klären.

...ebenso wie Katja und Astrid.
Unter Volldampf in der 3. Klasse ging es dann mit der Museumseisenbahn nach Asendorf. Das schöne an der Museumseisenbahn bei dieser Tour ist, dass sie einen sozusagen aus dem "Wesertal" hinaufzieht, und an diesem Tag sogar auch noch gegen den Wind, was uns sehr entgegen kam. Und überall wo es hinauf geht, geht es irgendwann auch wieder hinunter! Doch dazu später mehr.

Kurzer Halt im Vilsa-Holz: Die Dampflok "Hoya".
So eine Fahrt mit der Museumseisenbahn kann durchaus auch "schmerzhaft" sein, wie unser "Eisenbahnfreund" Michael feststellen musste. Ihn erwischte ein Glutstück der Lok auf dem Kopf. Ist aber nichts Schlimmes passiert. Aber aufgepasst das nächste mal ;)!

Ausgerechnet unserem Eisenbahnfreund versengte ein Glutstück die Haare ;)
Von Asendorf aus führte die Tour überwiegend an der B6 entlang. Der starke Wind von der Seite konnte einem hier ziemlich zusetzten. Dafür entschädigten einen dann aber die sehr (seeeeehhhhhrrrr) langen Abfahrten, die sozusagen wieder ins Wesertal führten, in Wohlenhausen und Marklohe um ein vielfaches! Whow!! Super!!! Klasse!!!!

Ca. 15 km vor dem Ziel: Kurze Rast auf dem Bauernmarkt.
Elke mit typischen Dorfbewohnern :)?
In Marklohe gab es noch einen kleinen Bauernmarkt, wo Elke sich natürlich noch eine Bratwurst gönnte. Danach ging es die restlichen 15 km durch die Wesermarsch über Drakenburg wieder zurück.
Also, ich wusste, dass diese Tour sehr schön ist. Aber mit mehreren Skatern machte das ganze um so mehr Spaß! Die Tour werden wir auf jeden Fall wiederholen. Also, bis zum nächsten Jahr!
PS: An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal wirklich bei Olga bedanken! Der Besenwagen mit der Wasserversorgung und dem Gepäcktransport war wirklich klasse. Vielen Dank!
Andreas Linnemann
Die Tour auf der Karte: Hier klicken







